MALTIPOO
Was ist ein Maltipoo?
Der Maltipoo ist eine Kreuzung zwischen
Pudel und Malteser und damit ein sogenannter Hybridhund.
Die Kreuzung des Maltesers ist mit einem Toy-, Zwerg- oder Kleinpudel möglich.
Die Rasse wird in Deutschland zunehmend beliebter, da man sie gemeinhin als robust und allergikerfreundlich bewirbt.
Eigenschaften
Da der Maltipoo in Deutschland als Hunderasse nicht anerkannt ist, existiert kein einheitlicher Rassestandard. Ein paar wenige relativ einheitliche Rassemerkmale kann man dennoch angeben:
Die Größe des kleinen Hundes beträgt 30 bis 35 cm Schulterhöhe.
Sein Gewicht variiert zwischen 3 bis 10 kg.
Die Größe und das Gewicht werden hauptsächlich dadurch bestimmt, mit welcher Pudelvarietät (Toy-, Zwerg- oder Kleinpudel) sich der Malteser paart.
Da der Malteser immer weiß ist, wird auch die Fellfarbe des Maltipoo vom Pudel geprägt.
Infolgedessen kann sie recht vielfältig sein:
creme, apricot, braun, schwarz, grau; ebenso möglich sind gescheckte und zweifarbige Varianten.
Die Augen des Maltipoo sind meist rund und dunkel.
Obwohl der Maltipoo als „Anfängerhund“ gilt, solltest du den zeitlichen Aufwand, den du für ihn investieren musst, nicht unterschätzen:
Auch kleine Hunderassen brauchen regelmäßig Auslauf, geistige Beschäftigung und ausreichend soziale Kontakte. Dein Maltipoo ist daher, sofern er die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt, für gemeinsame Aktivitäten wie Tricks , Nasenarbeit, Grundgehorsam und Wandertouren offen.
Maltipoos eignen sich nicht als Wachhunde, da sie mehr oder weniger ihr eigenes Ding machen.
Sie lieben es, bei ihren Bezugspersonen zu sein .
Der Hund sollte daher nicht länger als 3-5 h alleine zuhause bleiben.
Hast du Kinder, kann der Begleithund unter der Voraussetzung, dass deine Kinder ihm auch Ruhepausen gönnen, ein äußerst geeigneter Spielkamerad werden.
Der Maltipoo zählt zwar zu den kleinen Hunden und kommt auch mit wenig Platz in einer Stadtwohnung zurecht, aber auch er benötigt unmittelbaren Zugang zu einer Wiese, auf der er sich lösen kann.
Führe deinen Maltipoo nicht immer nur um den Block, sondern lasse ihn seine hündischen Bedürfnisse ausleben. Große wie kleine Hunderassen brauchen für ihr Wohlbefinden ausgiebig Platz und Möglichkeiten, um rennen und schnüffeln zu können, beispielsweise im Wald oder auf Feldern.
Geschichte und Herkunft
Züchter in den USA züchten den Maltipoo bereits seit den 1980er Jahren.
In der Regel kommen „Toy- oder Zwergpudel“zum Einsatz, um einen „Maltipoo“ zu zeugen.
„Pudel“ sind jedoch „keine Schoßhündchen“.
Sie wurden lange als „Gebrauchshunde bei der Jagd auf Federwild ( Enten, Vögel, Fasane ) an Wasser und an Land, eingesetzt.“
Der „Malteser“
hat hingegen seit jeher als „Begleithund“ gedient und zeigt daher „kaum bis gar keine Jagdpassionen“
Quelle : futalis.de
Hundezucht Keil - Malteser & Maltipoos
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